dcsimg prosthetische Gruppe - RÖMPP, Thieme

prosthetische Gruppe

Bearbeitet von: Thomas Kolter   

Von griechisch prosthetikos = zusätzlich abgeleitete Bezeichnung für niedermolekulare, häufig Metallionen enthaltende Verbindungen (Coenzyme), die, nach Bindung an Proteine (zum Beispiel Enzyme), die biochemischen Eigenschaften derselben prägen. Prosthetische Gruppen sollten im Gegensatz zu Coenzymen kovalent an das Apoprotein (das dadurch zum Holoprotein wird) gebunden sein und nicht dissoziieren, doch wird hier nicht immer strikt abgegrenzt. Beispiele für derartige konjugierte Proteine: Flavoproteine (siehe Flavin-Adenin-Dinucleotid), Hämproteine (siehe Eisen-Proteine).


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Letzte Aktualisierung: November 2008

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