dcsimg Organotropie - RÖMPP, Thieme

Organotropie

Bearbeitet von: Barbara Wagner-Roth   

(Organotropismus). In der Medizin und Mikrobiologie versteht man unter Organotropie die besondere Wirkung von Arzneimitteln, Bakterien, Viren, Hormonen und Giften auf bestimmte Organe; Nervengifte z. B. haben in erster Linie bevorzugte neurotrope Wirkung (siehe kritisches Organ).

In der Ontogenese führt die Einwirkung von Teratogenen während der Anlagephase eines Organs zu gravierenden Missbildungen. Dabei zeigen Teratogene mit rezeptorvermittelter Wirkung eine größere Organselektivität bzw. Organotropie. Auch Nitrosamine zeigen ausgeprägte Organotropie.


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Letzte Aktualisierung: Dezember 2007

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