dcsimg osmotischer Druck - RÖMPP, Thieme

osmotischer Druck

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Er entsteht durch das „Verdünnungsbestreben“ einer konz. Lsg. gegenüber dem reinen Lsm., wenn die beiden durch eine semipermeable Membran (Diaphragma) getrennt sind (siehe Osmose). Nach van't Hoff ist bei idealen (od. sehr verd.) Lsg. der o. D. π proportional der molaren Konz. des gelösten Stoffes: π = cRT [R = 8,3145 (J/mol K), allg. Gaskonstante; T = abs. Temp. in (K); c = molare Konz. in (mol/L)]. Der o. D. spielt eine ausschlaggebende Rolle bei vielen Vorgängen in der organ. Natur, z. B. beim Stofftransport durch die Bakterienmembran; siehe auch Molmassen-Bestimmung und hypertonische Lösungen.


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Letzte Aktualisierung: März 2002

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