dcsimg anisodesmisch - RÖMPP, Thieme

anisodesmisch

Bearbeitet von: Werner Massa   

(anisodemisch). Von griechisch anisos = ungleich und desmos = Band, Bindung abgeleitetes Adjektiv. Es besagt, daß in einer Kristallstruktur die nach Pauling definierte Bindungsstärke zwischen Atomen in einer positiven Oxidationsstufe (z. B. S6+) und ihren anionischen Partnern (z. B. O2–) größer ist als die halbe Oxidationsstufe der Anionen. Dies hat zur Folge, daß letztere keine stärkeren weiteren Verknüpfungen in der Struktur eingehen können, es bilden sich komplexe Anionen, z. B. hier [SO4]2–. Dies führt z. B. zu geringer Härte und guter Löslichkeit des Feststoffs.

Gegensatz: isodesmisch (isodemisch).


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Letzte Aktualisierung: Dezember 2007

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